Tanz-Lexikon
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Tutting, Slide und Toprock beim Streetdance
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Streetdance will gelernt sein. Verschiedene Moves spielen bei der Präsentation eine wichtige Rolle. Ein Überblick.
Die verschiedenen Techniken beim Streetdance nehmen zum Teil akrobatische Züge an - sie erfordern ein hohes Maß an Körpergefühl.
WAVING
Ziel dieser auch als ,Jacking' bekannten Technik ist es, den Eindruck zu vermitteln, dass eine Welle durch den gesamten Körper geht. Man beginnt mit den Armen, dem sogenannten ,Armwave'. Beide Arme werden gestreckt und dann, mit den Fingern einer Hand beginnend, jeder Teil des Arms gehoben und gesenkt. Diese Bewegung muss über die Brust fortgesetzt und zum anderen Arm und der anderen Hand weitergeführt werden. Extrem wichtig ist dabei, dass der restliche Körper sehr ruhig bleibt, damit der Eindruck entsteht, als ginge eine Welle durch Arme, Schultern und Hände. Beherrscht man das, kann man sich dem Bodywave zuwenden. Hier soll es aussehen, als ginge eine Welle nun durch den ganzen Körper, vom Kopf bis zum Fuß.
THE WINDMILL/DIE WINDMÜHLE
An diesen Move erinnern sich die meisten, wenn sie an Breaking denken. Dabei rollt sich der Tänzer mit seinem Oberkörper über die Tanzfläche, während die Beine in der Luft herumwirbeln und dabei eine V-Form bilden.
TUTTING
Bei diesem Move, der nach dem ägyptischen Pharao Tutanchamun benannt sein soll, bilden Unterarme und Hände einen starren rechten Winkel. Und ja, die Girlgroup The Bangles ließ sich vom Tutting inspirieren für ihren Hit "Walk Like an Egyptian".
SLIDE
Hier beginnt man auf den Zehen des rechten Fußes mit angehobener Ferse, drückt ihn hinunter, während der linke Fuß flach nach hinten gleitet. Dann hebt man die Ferse des linken Fußes, setzt ihn flach ab und zieht den rechten Fuß hinüber, bis beide Füße nebeneinander stehen. Das wird in einer gleitenden Bewegung wiederholt. Hört sich leicht an, erfordert aber viel Training, bis ein harmonisch fließender Bewegungsablauf erreicht wird.
TOPROCK
Darunter versteht man jede schnell Schrittfolge, die ein B-Boy oder ein B-Girl in aufrechter Körperhaltung macht. Normalerweise wärmt man sich damit auf, bevor es mit Breaking richtig losgeht.
SUICIDE
Gewöhnlich krönt der Suicide den Streetdance-Vortrag als dramatischer Abschluss. Dabei erweckt der Tänzer den Eindruck, als habe er die Kontrolle über den Körper verloren, landet dann unsanft auf dem Boden, auf Rücken oder Bauch. Als Faustregel gilt: Je schmerzhafter es aussieht, desto eindrucksvoller ist der Suicide.
Die Regeln wurden bereitgestellt von der Universum Film GmbH. Am 3. Juni 2010 kommt der erste Tanzfilm in 3D in die Kinos. In Streetdance 3D erhält der Zuschauer Einblicke in die britische Streetdance-Szene.Tanz-Lexikon
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Artikel:
Datum: 04.06.2010 09:00:00 Uhr
Autor: Anke Ziebuhr
Fotos: Alexander Yakovlev/Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)
