Tanz-Lexikon
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Akrobatik auf dem Parkett – der Rock ’n’ Roll
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Rock ’n’ Roll – viele denken bei diesem Begriff zuerst an Elvis und seinen legendären Hüftschwung. Aus dieser Musikrichtung hat sich im Laufe der Jahre allerdings auch ein eigener Tanz entwickelt, der Zuschauern auf Tanzturnieren einen besonders hohen Unterhaltungswert verspricht.
Der Rock ’n’ Roll ist ein fröhlicher und vor allem ein schneller Tanz, der um die fünfziger Jahre in den Vereinigten Staaten entstanden ist. Parallel zur Musikrichtung Rock ’n’ Roll haben sich dazu die passenden Tänze entwickelt. Dieser Tanz wird nur selten in den Tanzschulen unterrichtet, der moderne Rock ’n’ Roll, den man auf Turnieren bestaunen kann, wird heute meist ausschließlich in Tanzsportvereinen gelehrt. Der Tanz ist aus dem Lindy Hop und dem Jitterbug hervorgegangen und ist seit 1981 im Welttanzprogramm.
Schnelle Kicks und spektakuläre Figuren beim Rock 'n' Roll
Bei dem Tanz werden die Schläge eins und drei betont, es wird im 4/4-tel Takt getanzt. Der Grundschritt wird gesprungen ausgeführt und es gibt viele Kicks. Außerdem werden die Schritte geradlinig und fast ausschließlich auf dem Fußballen getanzt.
Markenzeichen des Rock ’n’ Roll sind die akrobatischen Figuren des Tanzes. Nicht selten lässt der Mann seine Partnerin durch die Luft fliegen. Kondition und Kraft sind das A und O für die Tänzer, weswegen man den Rock ’n’ Roll wohl auch kaum auf gewöhnlichen Tanzpartys zu Gesicht bekommt.
Der nationale Dachverband für Rock 'n' Roll- und Boogie-Woogie-Tanzsport ist der Deutsche Rock 'n' Roll und Boogie-Woogie Verband e.V.(DRBV). Er ist Mitglied des Deutschen Tanzsportverband e.V.(DTV).
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Artikel:
Datum: 06.04.2009 13:00:00 Uhr
Autor: Janine Schneider
Fotos: Pitopia (Teaser)
