Tanz-Lexikon
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Merengue: Sinnlicher Hüftschwung und Karibik-Feeling

Bekannt ist der Merengue als lateinamerikanische Musikrichtung. Dass dahinter aber gleichzeitig ein Volkstanz aus Haiti, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, steckt, wissen die Wenigsten. Der lateinamerikanische Tanz eignet sich durch seinen langsameren Takt ideal als Einstieg in den Salsa.

In Europa tauchte der Merengue erstmals nach dem zweiten Weltkrieg auf. Doch erst Anfang der achtziger Jahre wurde dieser lateinamerikanische Tanz durch die südamerikanische Popmusik bekannt. Neben den bekannten Klassikern wie Salsa und Merengue, die in der gesamten Karibik bekannt sind, gibt es viele weitere Stile, die nur auf bestimmten Inseln zu finden sind.

Merengue als Übung für den Salsa

Der Merengue ist ideal als Einstieg für den Salsa geeignet, denn alle Schritte des Salsa können auch im Merengue getanzt werden - nur mit mehr Zeit. Der Merengue wird im 2/4tel-Takt oder 4/4tel-Takt in geschlossener, enger Haltung getanzt. Hierbei werden die Füße abwechselnd belastet und es werden immer vier Schritte nach rechts und links oder vor und zurück getanzt. Charakteristisch ist die markante Hüftbewegung, die den Merengue zu einem sinnlicher Tanz macht. Der Hüftschwung fällt einfacher, wenn die Paare leicht in die Knie gehen.

Der Merengue gehört allerdings nicht zum Welttanzprogramm.

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Artikel:

Datum: 10.06.2009 13:00:00 Uhr
Autor: Janine Schneider
Fotos: Leah-Anne Thompson/Fotolia (Teaser), Fotolia/Gabi Moisa (Textbild 1)