Tanz-Lexikon
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Wippend übers Parkett mit dem Samba
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Wenn die Samba getanzt wird, erkennt man das sofort – der Grund hierfür liegt in den "bounce-Bewegungen" der Tänzer. Die ganze Tanzfläche scheint auf und ab zu wippen. Im Jahr 2005 wurde die Samba vom Welttanzverband zum Tanz des Jahres gekürt.
Die Samba ist ein Gesellschaftstanz aus der Gruppe der Lateintänze. Heute hat die Samba kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform zu tun, aus der sie damals entstanden ist. Samba ist genau betrachtet ein Sammelbegriff für rund hundert brasilianische Tanzformen mit afrikanischem Ursprung. Seit 1959 ist die Samba Turniertanz und seit 1963 Teil des Welttanzprogramms.
Der Ursprung der Samba reicht bis in die Zeiten der Sklaverei in Afrika zurück. Dort entstand der urspüngliche Tanz in Brasilien im 19. Jahrhundert. 1914 kam dann der Vorläufer der Samba, die Maxixe, nach Europa. Hierbei handelt es sich um ein dem Tango Argentino ähnlicher Paartanz. Im Jahr 1924 gelangte die Samba dann nach Europa. Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Samba tatsächlich bekannt.
Charakteristisch für die Samba sind die schnellen Hüftbewegungenund das Vor-und-Zurück des Unterkörpers durch leichtes Strecken und Beugen des Standbeines. Mit fließende Bewegung "bouncen" die Paare im 2/4-tel-Takt über das Parkett. Für Anfänger eignet es sich gut, den Takt der Samba mit einem kleinen Wortspiel zu erlernen. "Am-ster-dam" lautet die Zauberformel.
Schematisch Mann:
links rück - links seit ("Am")- rechts heran ("ster") - links seit ("damm") - rechts rück - und danach in die andere Richtung wieder zurück
Schematisch Frau:
rechts rück - rechts seit ("Am")- links heran ("ster") - rechts seit ("damm") - links rück - und danach in die andere Richtung wieder zurück
Tanz-Lexikon
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Artikel:
Datum: 03.04.2009 09:00:00 Uhr
Autor: Janine Schneider
Fotos: Stephan Dietl/ pixelio (Teaser), Pitopia (Textbild 1)
