Tanz-Lexikon
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Fotoquelle: Trifunovic

Get down on it mit dem Hip Hop

Hip Hop Kurse und deren verwandte Stilformen sind der Renner in den Tanzschulen. Nicht nur Jugendliche haben den Reiz der coolen Moves entdeckt. Immer mehr Kurse entstehen auch für Erwachsene.

In den Kursen werden Koordination und Rhythmusgefühl geschult, aber vor Allem der Spaß an der Bewegung zur Musik steht im Vordergrund. In den Hip Hop Kursen tanzen mehrere Leute synchron in einer Gruppe. Allerdings werden keine festgelegten Choreographien aus Musikvideos nachgetanzt so wie im Dance4Fans, sondern welche Schritte erlernt werden entscheidet der jeweilige Instructor. Neben den Grundschritten des Hip Hop ist es außerdem das Ziel, seinen eigenen Style zu entwickeln.

In den Tanzschulen sind die Hip Hop Kurse oft unterteilt in Altersstufen oder in unterschiedliche Leistungsgruppen von Anfänger bis zu den Showgruppen, die auf Contest in ganz Deutschland oder auch international auftreten. Manche Tanzschulen holen sich bekannte Hip Hop Lehrer aus aller Welt zu Besuch für Workshops am Wochenende.

Eine Altersbegrenzung gibt es im Hip Hop nicht, auch Kurse für Erwachsene finden immer mehr Anhänger weit über das Teenialter hinaus. Meist werden die Kurse monatlich bezahlt und nicht wie bei den Standard- und Lateinkursen nach Stunden. Für Studenten gibt es außerdem in vielen Städten beim Hochschulsport kostenloses Kurse.

Auch weitere Stilformen setzten sich in den Tanzschulen immer weiter durch. So sind Breakdance, Krumping und Jumpstyle aus dem Hip Hop entstanden.

Breakdance:
Breakdance wurde ursprünglich auf den Straßen in der Bronx getanzt und galt als Alternative gegen die Gewalt der Straßengangs. Heute können die Kids die anspruchsvollen Bewegungen auch in den Tanzschulen lernen. Allerdings erfordert dieser Stil ein gewisses Maß an Körperbeherrschung und Athletik. Man unterscheidet beim Breakdance unter anderem das B-Boying mit "Powermoves" und "Styles", den Electric Boogie, bei dem sich die Tänzer wie Roboter bewegen oder auch das Locking, bei dem der Fokus auf der Gestikulation beim Tanzen liegt.

Krumping:
Krumping erkennt man an den sehr schnellen und explosiven Bewegungen der Tänzer, oft werden hier neben Choreographien auch viele Freestyle-Tanzbewegungen getanzt. Auch dieser Tanzstil komm aus Amerika und war urprünglich ein Tanz aus den Armenvierteln. Man unterscheident beim Krumping Stomps (Stampfen), Chestpops (die Brust hochschnellen lassen) und Armswings (Arme schwingen).

Jumpstyle:
Hierbei springen die Tänzer teilweise sehr wild durch die Gegend und schleudern ihre Beine vom Körper abwechselt nach vor und hinten weg. Getanzt wird, indem man die Beine im Takt während des Springens abwechselnd nach vorne und hinten wirft.

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Artikel:

Datum: 27.03.2009 13:00:00 Uhr
Autor: Janine Schneider
Fotos: Alexander Yakovlev/Fotolia (Teaser), Dragan Trifunovic/Fotolia (Textbild 1)