
Hip Hop als Sprachrohr
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Die Musikrichtung Hip Hop entwickelte sich Anfang der 70-er Jahre in New York. B-Boying und B-Girling ist eine ursprünglich auf der Straße getanzte Stilform zu Hip Hop oder Funkmusik.
In den Ghettos von New York herrschte in den späten 60-er Jahren Gewalt und Drogenhandel. B-Boying, wie Breakdance - eine Form des Hip Hop - früher genannt wurde, war eine Interpretation der Gewalt zwischen den Gangs in den Ghettos in New York. Somit "bekämpften" sie sich nicht mit Waffen, sondern mit ihren Tanzschritten in sogenannten Battles.
Außerdem gab es DJ-Battles, bei denen es um das beste Auflegen von Platten ging und MC-Battles, bei denen Rapper konkurrierten. Hip Hop Lieder handelten von dem Leben im Ghetto und von den sozialen und politischen Problemen in den USA.
Hip Hop von der Straße in die Tanzschulen
Der Begriff Breakdance stammt tatsächlich aus den Medien. Diese wollten der Masse dieses Produkt leichter vermarkten. Breakdance ist heute ein fester Bestandteil der Hip Hop Kultur. Heute geht es beim Hip Hop tanzen um Koordination und Rhythmusgefühl. Aber vor allem um Spaß an der Bewegung zur Musik und das Entwickeln eines eigenen Stils.
Weitere Stilformen setzten sich in den Tanzschulen immer weiter durch. Krumping und Jumpstyle sind aus dem Hip Hop entstanden und finden immer mehr Anhänger.
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Datum: 21.06.2010 12:30:00 Uhr
Autor: Janine Schneider
Fotos: Alexander Yakovlev/Fotolia (Teaser), Fotolia (Textbild 1)
